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Bachgassfest

14. und 15. August 1999

Das Seeheimer Bachgassfest ist eine Kombination aus Kerb und Straßenfest mit allem, was das Volkstum bieten kann.
Eigentlich nicht der richtige Rahmen für das, was wir machen.
Als wir das Angebot, im Hof der Firma Contr@st zu feiern, dennoch annahmen, nahmen wir damit die Herausforderung, uns inmitten von Bierzelten und Würstchenbuden vom Trubel abzusetzen und unseren Stil zu verteidigen, auf uns.
Es sollte zudem unsere erste Veranstaltung werden, die über zwei Tage, Samstag und Sonntag ging.

Wir legten den gesammten Hof mit blauem Teppich aus und stellten Stühle, Tische und Sofas auf. Darüber hingen Kerzenhalter von über den Hof gespannten Drahtseilen herab. Die Tische schmückten wir mit Blumen und roten, pyramidenförmigen Kerzenständern, die wir zuvor aus Gips gegossen und angemalt hatten.

Über den Hof wurde eine ausgetüftelte Planenkonstruktion gespannt, die vor dem teils unfreundlichen Wetter schützte. Aus der ausgeräumten Garage wurde ein schicker Chill-out-Bereich. Das Gesammtbild wurde von Strahlern abgerundet, die dezent aus Büschen und Bäumen leuchteten.

So entstand auf dem Volksfest ein Ruhepol, in dem Harmonie und Fröhlichkeit zu Hause waren. Das blieb bis zum Abend so.
Mit Einbruch der Dunkelheit füllte sich der Hof schnell mit Menschen.
Die Stimmung stieg rasant ins Unermessliche, als Insanity und Thorsten Augustin zum Tanz riefen. Der Hexenkessel, der sich gebildet hatte, tobte bis zur Sperrstunde.
Wir waren zugegebener Maßen beeindruckt vom Verlauf der Ereignisse.

Am nächsten Morgen herrschte Katerstimmung. Wir machten uns auf, die Trümmer des letzten Abends zu bergen und den Hof auf die zweite Runde vorzubereiten.
Schon nachmittags konnten wir uns locker auf die abendliche Party einstimmen. Zur Zufriedenheit aller verlief der Abend deutlich ruhiger als tags zuvor.
So konnten wir die Party richtig genießen und so fand das Bachgassfest ein angemessenes Ende.

Es hat sich gelohnt, dass wir uns darauf eingelassen haben, wir hatten alle ein schönes Fest.