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Augenblick

23.6.2001

Mit Augenblick 2001 liegt unsere bisher größte Party hinter uns.
So viele Gäste wie nie zuvor zu uns kamen auf die Burg Frankenstein, um im großzügig dekorierten Burggraben zu feiern.

Große leuchtende Pilzskulpturen säumten nach dem Eingang den Weg zur Party. Hier ließ das A02 Video Team auf einer großen Leinwand abgespacete Animationen durchsetzt mit verfremdeten Livebildern vor dem Publikum ablaufen. DJ Insanity, Philipp Georgi und Krystyna ließen die Leute tanzen. Thorsten Augustin kam leider nicht mehr zu seinem Set.

Auf dem Weg ins Chill-out begegneten einem große Leuchtpfähle, die von sehr hoch oben ihr mystisches Licht verstrahlten. Dort angekommen bot sich ein überwältigender Anblick: Aus dem komplett mit Teppich ausgelegten Boden wuchsen leuchtende Blumengebilde, Lampen tauchten die Wände in warme Farben und darüber drehte sich eine gewaltige Spiegelkugel. Hier legte Kemal zusammen mit seinen Gästen Thomas Gwosdz und Salar ruhige Beats, aber dazwischen auch tanzbare Scheiben auf.

Gegen ein Uhr tauchte die Polizei auf der Party auf. Sie stellte fest, dass die gesamte Auffahrt zur Burg vollgeparkt war und ein Rettungswagen wegen dem Gegenverkehr nicht rechtzeitig zum Ort des Geschehens hätte Vordringen können.

Deshalb sollte die Party beendet werden. Eine Stunde lang verhandelten wir mit der Polizei, in der wir nacheinander den Einlass und den Getränkeverkauf unterbrachen. Die Polizisten telefonierten unterdessen mit dem Ordnungsamt und dem Bürgermeister von Mühltal, der zuständigen Gemeinde. Schließlich kam jemand vom Ordnungsamt zur Ortsbesichtigung und entschied, dass die Party sofort beendet werden müsse.
Um zwei Uhr stellten wir die Musik aus.

Wie kam es dazu?

Bei einer so großen Anzahl von Leuten, wie sie auf der Party waren, würde das Ordnungsamt im Vorfeld eine dort praktizierte Parklösung nicht gestatten und eine Alternative, wie z.B. ein Shuttlebussystem, vorschreiben.
Wir haben aber noch nie so viele Gäste auf einer Party gehabt und haben nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet.
Vielmehr haben wir nur die Hälfte der Leute erwartet und die Party dementsprechend angemeldet. Die Möglichkeit der vielen Besucher nicht mit in unsere Planung einzubeziehen, war unser Fehler.

Wir möchten uns bei allen entschuldigen, die auf der Party waren und frühzeitig nach Hause gehen mussten. Viele waren verärgert, das können wir gut verstehen.

Es tut uns leid. Großen Respekt zollen wir der Friedlichkeit mit der diese heikle Situation aber gemeistert wurde. Uns wurde auch viel Verständnis und Mitgefühl entgegengebracht. Danke.

Es war sehr schade, dass die Party so früh beendet wurde. Bis dahin war sie nämlich der absolute Hammer und die Stimmung unvergleichlich. Wir hoffen, dass wir dies im nächsten Jahr wieder wett machen können.